Sonntag, 23. März 2014

Henna

Vor einiger Zeit hatte ich es schon einmal mit einer Hennafärbung versucht. Den damaligen Misserfolg schob ich auf meine Ungeduld. Diesmal habe ich mich an die Anweisungen in Dorothea Fischers Buch gehalten:

100g Hennapulver mit wenig Wasser angerührt (staubt wie die Hölle) und über Nacht eingeweicht.

100g Wolle mit 20% Alaun 1Stunde gebeizt und 100g ungebeizte Sockenwolle vorbereitet.

Die Flotte aufkochen und dabei stehen bleiben, das Zeug schäumt! Ich hab' das nicht getan und konnte mein Ceranfeld grundreinigen!!!


In einen Färbebeutel abbinden, was sich schwierig gestaltet wenn die Paste alle Poren verstopft.
Also  hab ich die Taktik geändert und eine Kontaktfärbung gemacht. Dabei wurden direkt beide Stränge in die Flotte geschickt. Anschließend wurde eine Stunde gefärbt und wiederum alles über Nacht auskühlen gelassen. Am nächsten Morgen habe ich die Stränge tropfnass aufgehangen.

Irgendwo hatte ich gelesen das Sonneneinstrahlung die Färbung positiv beeinflusst, deshalb nahmen meine Stränge ein kleines Sonnenbad.

Den Unterschied zwischen dem ungebeitzten und dem gebeiztem Strang kann ich auf dem Foto leider nicht einfangen. Die Wolle hat einen goldfarbenen Ton der bei dem ungebeizten Strang leuchtender ist.
Trotzallem ist dieser Goldton wirklich ansprechend geworden.

Mein Fazit. Orange habe ich auch diesmal nicht erzielen können. Meine Vermutung: Das Hennapulver ist von minderer Qualität. Einen weiteren Versuch werde ich nicht damit machen sondern es kompostieren oder verschenken.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen